Der Zertifikatslehrgang Hybrid-OP Techniker (HOT)

Richtig planen und investieren: Wie Sie teure Fehler im Hybrid-OP vermeiden

Für viele Krankenhäuser gilt der Hybrid-OP zu Recht als Zukunftsinvestition, Alleinstellungsmerkmal und Attraktivitätsobjekt. Gleichzeitig ist es ein unausgesprochenes Geheimnis, dass viele Kliniken Verluste in Höhe von mehreren 100.000 € pro Jahr im Hybrid-OP verbuchen müssen. Die Hauptgründe sind unterlassene Qualifikationen des Fachpersonals sowie Fehler in der Planungs- und Bauphase.

Wir haben viele persönliche Gespräche mit Hybrid-OP-Verantwortlichen geführt. Darin wurde uns bestätigt, dass die neue High-end-OP-Technologie nur mit entsprechenden High-end-Schulungen erfolgreich sein kann. Schließlich sind die Anforderungen eines Hybrid-OPs mit einem normalen OP nicht zu vergleichen: Das Raumkonzept, die Technologie, die Bildgebung und der Workflow in solch einem Raum verlangen Know-how, Verständnis, Vision und Koordination, damit die zukunftsweisende Technologie zum Wohle der Patienten sicher angewandt werden kann und die hohen Investitionskosten sich amortisieren.
Die große Nachfrage nach Weiterbildung war für uns der Auslöser, mit einem erfahrenen Experten-Team die komplett neue und einzigartige Ausbildung zum Hybrid-OP Techniker (HOT) zu konzipieren. Diese Ausbildung ist unvergleichlich in Europa. Mit der HOT-Ausbildung leisten wir unseren Beitrag, damit Ihr Hybrid-OP ökonomisch, effizient und sicher (für alle Beteiligten) betrieben werden kann. Lesen Sie, wie der HOT zum erfolgreichen Betrieb Ihres Hybrid-OPs beitragen kann.

9 wichtige Informationen zum HOT: Hybrid-OP Techniker (m/w)*

* Wir sprechen mit dieser Ausbildung weibliche und männliche medizinische Fachkräfte an.
Aufgrund der besseren Lesbarkeit beschränken wir uns im Text auf die männliche Form.

1. Was ist der HOT? Ein schneller Überblick für Sie im Video

Das 5-Minuten-Video erklärt die Ausbildung zum HOT.
Der Hybrid-OP Techniker (HOT) nimmt in Ihrem Hybrid-OP-Team eine wichtige Schlüsselposition ein: Er bedient zum einen die hochkomplexe Technik, zun anderen interpretiert und kommuniziert er Daten an den operierenden Arzt sowie an das interdisziplinäre Team. Mithilfe eines Hybrid-OP Technikers sind Sie in der Lage, sowohl Ihren Hybrid-OP ökonomisch effizient zu betreiben als auch Abläufe und Standards im Sinne der Patientensicherheit zu gewährleisten.

Die Ausbildung zum HOT ist staatlich anerkannt und bietet ein Abschlusszertifikat der Steinbeis-Hochschule Berlin. Mit diesem neuen Berufsbild eröffnen Sie den Leistungsträgern und medizinischen Fachkräften aus Ihrem OP-Team neue Karriereperspektiven.

2. Wen können Sie zum HOT qualifizieren lassen? Zulassungs-Voraussetzungen

Die HOT-Ausbildung wurde speziell für Krankenhäuser konzipiert, die einen Hybrid-OP planen oder betreiben. Qualifizieren Sie Ihr medizinisches Fachpersonal ebenso wie Ihre Ärzte, damit sie die modernsten Methoden der bildgesteuerten Chirurgie erlernen, vertiefen und sicher anwenden können.

Idealerweise empfehlen wir, die Qualifizierung des Personals zeitgleich mit der Planung des Hybrid-OPs zu starten. So lassen sich eventuelle Fehlplanungen frühzeitig erkennen und korrigieren. Sie stellen damit sicher, dass die Infrastruktur sowie das erwählte Hybrid-OP-Team pünktlich zur Inbetriebnahme formiert und arbeitsfähig sind.

Zulassungsvoraussetzungen für den HOT

Die Ausbildung zum HOT ist eine Möglichkeit, Ihre Leistungsträger im OP langfristig zu binden, zu begeistern und ihnen neue Karriereperspektiven zu bieten.

Bitte beachten Sie bei der Personalauswahl: Ihr zukünftiger HOT sollte fasziniert sein von der neuen Hybrid-OP Technik sowie von den minimal-invasiven Verfahren und der bildgestützten Chirurgie.
Darüber hinaus sollte er zwingend über Basiswissen im Bereich Strahlenschutz verfügen und eine der folgenden Voraussetzungen mitbringen:

  • abgeschlossene Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege mit Zusatzausbildung OP

  • Operationstechnische/r Assistent/in (OTA),

  • Medizinisch-technische/r Radiologie-Assistent/in (MRTA) mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

  • Kardiotechniker/in

  • andere gleichwertige Ausbildung (sprechen Sie uns an)

  • neu: Ärzte in der chirurgischen/kardiologischen/radiologischen Ausbildung

  • andere gleichwertige Ausbildungen

3. Was lernt ein HOT? Aufbau, Methoden und Besonderheiten der Ausbildung

Jedes Krankenhaus und jeder Hybrid-OP ist anders. Deshalb legen wir Wert darauf, alle Fragen Ihrer OP-Fachkräfte zu beantworten und Ihr Team individuell zu trainieren. Pro Kurs nehmen wir maximal 15 Personen an, so dass wir die Teilnehmer in 3er- oder 5er-Kleingruppen intensiv coachen, betreuen und trainieren können. Alle Präsenztage werden von mindestens einem akademischen Leiter und zwei Applikationsspezialisten persönlich begleitet. Ein weiterer Vorteil: Bei uns lernen Ihre OP-Fachkräfte genau an den Systemen (z. B. Artis zeego, Siemens Healthineers, Allura Xper FD 20, Philips Healthcare), mit denen sie auch in ihrem OP-Alltag arbeiten.
Der gesamte Zertifikatslehrgang „HOT“ wurde von uns in enger Absprache mit den OP-Anwendern konzipiert. So stellen wir sicher, dass wir Ihre OP-Fachkräfte optimal auf die verantwortungsvolle Schlüsselposition im Hybrid-OP-Team vorbereiten. Derzeit finden die einzelnen Module deutschlandweit an den Ausbildungsstätten unserer Kooperationspartner statt. Den Teilnehmern wird ermöglicht, während Ihrer HOT-Ausbildung einen Blick hinter die Kulissen unterschiedlicher Arbeitsweisen und neuester Medizintechnik in den modernsten Hybrid-OPs Deutschlands zu werfen.

Eine Auswahl unserer renommierten Ausbildungsstandorte

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Siemens Healthineers GmbH Erlangen/Forchheim


Schwerpunkt: Grundlagen der Nutzung von Workstations und Angiographie-Systemen

Ihre OP-Fachkräfte lernen direkt in den Fertigungsstätten, in modernsten Schulungsräumen, an den neuesten Workstations und Angiographie-Systemen. Die Schulungen werden fachlich untermauert durch die Siemens Medizintechnik- und Applikationsspezialisten. Eine Werksführung gibt Ihren Fachkräften einen Einblick in den logistisch-technisch hochmodernen Herstellungsprozess und somit ein tiefgehendes Gesamtverständnis für diese neuen Technologien.
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Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg


Schwerpunkt: 2D-/3D-Bildgebung und Strahlenschutz

An dem (vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF) geförderten Forschungscampus STIMULATE Deutschland sowie dem Lehrstuhl für Medizinische Telematik und Medizintechnik lernen Ihre OP-Fachkräfte die Grundlagen sowohl der modernen 2D-/3D-Bildgebung als auch der bildgeführten interventionellen Operationstechniken. Darüber hinaus nimmt das Thema Strahlenschutz einen immer größeren Stellenwert ein. In Grundlagenvorträgen und praktischen Übungen erhalten die Teilnehmer ein tiefgreifendes Verständnis darüber, wie sie die bildgebenden Systeme als Navigationssysteme nutzen sowie sich und die Patienten aktiv und wirkungsvoll vor unnötiger Strahlendosis schützen können. Die intensiven und interaktiven Trainingseinheiten erfolgen jeweils mit einem akademischen Leiter und zwei Ausbildern.
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Klinikum Weiden/Ostbayrische Technische Hochschule Amberg-Weiden


Schwerpunkt: Hybrid-OP-Betrieb (Raumplanung, Hygiene, klinische Workflows und Human Factors Research)

Am Institut von Prof. Clemens Bulitta haben Ihre OP-Fachkräfte ideale Voraussetzungen, detaillierte Informationen in Theorie und Praxis zu den Themen Raumplanung, Abläufe, Logistik und Aufbau eines Hybrid-OP kennenzulernen. Gerne können Sie dazu Ihre eigenen Raumpläne mitbringen, die dann besprochen werden. Im Lehr- und Forschungs-OP der Hochschule werden praktische Versuche zur Hygiene sowie zu verschiedenen Aspekten der Arbeitsabläufe im Hybrid-OP nachgestellt. Ihre OP-Fachkräfte üben zudem unterschiedliche klinische Workflows (z. B. TAVI, EVAR) in einem der modernsten Hybrid-OPs Deutschlands am Klinikum Weiden.
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Klinikum Augsburg und Schulungsräume der JR-OP-Akademie


Schwerpunkt: Klinisches Spezialwissen mit dem Fokus Herz- und Gefäßchirurgie, moderne Materialkunde (z. B. Aortenprothesen, Herzklappen), Crimpen von Herzklappen

Ihre OP-Fachkräfte erleben die Praxis in einem der führenden Kliniken für Herz- und Gefäß-chirurgie Deutschlands. Neben der Teilnahme an herz- und gefäßchirurgischen Eingriffen lernen sie direkt von den Herstellern die neuesten Erkenntnisse zu den dabei verwendeten Materialien. Das Crimpen von Herzklappen wird dabei ebenso praktiziert wie das Training an modernen Gefäß-Simulatoren.

4. Das HOT-Konzept: Mehrwerte für Ihr Krankenhaus

Innerhalb der HOT-Ausbildung lernen Ihre OP-Fachkräfte wie in einem Studium. Die Ausbildung fördert und fordert sowohl die interdisziplinäre Teamarbeit als auch das eigenständige und eigenverantwortliche Lernen sowie den Praxistransfer. So dienen die Transfertage dazu, für Sie als Arbeitgeber eine Fallstudie (Transferarbeit) zu einem praxisrelevanten Thema aus Ihrer Klinik zu erstellen. Mit dieser praxisnahen Arbeit schafft Ihr HOT-Absolvent einen weiteren praxistauglichen Mehrwert für Ihr Krankenhaus.
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In 3 Monaten zum Abschluss:
Der zertifizierte Ausbildungslehrgang zum HOT ist aufgebaut wie ein Studium und einzigartig in Europa. Sie stellen Ihre OP-Fachkraft für 20 Präsenztage frei. In einem Zeitraum von 3 Monaten lernt Ihr zukünftiger HOT nach modernsten universitären Methoden:

  • Teil 1: 20 Präsenztage – 4 x 1 Woche an ausgewählten renommierten Standorten Deutschlands

  • Teil 2: 24 Selbstlerntage – flexibel

  • Teil 3: 24 Transfertage – flexibel

  • Teil 4: Abschlussprüfung in Augsburg – zertifiziert von der Steinbeis-Hochschule Berlin

Weitere Details zum Lern-Konzept

an renommierten Standorten; Intensivbetreuung durch jeweils drei ausgewählte Fachexperten und ergänzende themenspezifische Referenten. Durch die Arbeit in kleinen Teams und weitreichende 1-zu-1-Betreuung wird der Lernerfolg sichergestellt.

Mit neuesten E-Learning-Modulen wiederholen und vertiefen Ihre OP-Fachkräfte das Wissen, dass für Sie und Ihr Krankenhaus besonders relevant ist. Dazu haben sie Zugriff auf die exklusive, europaweit größte und einzigartige E-Learning-Plattform zum Thema Hybrid-OP. Sie lernen online und zeitlich autonom, wie es der Arbeitsplan erlaubt.

Das Ergebnis der 24 Transfertage ist eine Fallstudie zu einem praxisrelevanten Thema aus Ihrem Krankenhaus. Das Thema wählt der HOT-Absolvent in Absprache mit Ihnen und setzt es unter enger Betreuung seines HOT-Mentors um. Mit dieser praxisnahen Arbeit schafft der HOT einen weiteren praxistauglichen Mehrwert für Ihr Krankenhaus.

Die Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Monaten und wird abschließend durch die renommierte Steinbeis-Universität Berlin zertifiziert. Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen. Der mündliche Teil (entspricht 40 % der Gesamtnote) ist die Präsentation der Transferarbeit. Die praktische Prüfung wird im Hybrid-OP abgenommen; sie trägt mit 60 % zur Gesamtnote bei. Beide Teile müssen einzeln bestanden werden und können jeweils einmal wiederholt werden. Nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung erhalten Sie das staatlich anerkannte Zertifikat „Hybrid-OP Techniker“.

Profitieren Sie noch Jahre später von den besten Tipps aus der Praxis sowie von dem neusten Wissen aus Wissenschaft und Forschung. Die HOT-Ausbildung ist der Start in ein langfristiges Lern- und Mentoringkonzept mit persönlichem Hybrid-OP-Experten-Netzwerk und fachlichem Austausch auf Augenhöhe.

5. Die Ausbildungs-Inhalte: Diese Themen beherrscht ein zertifizierter HOT

Was können Sie von einem ausgebildeten HOT erwarten? Folgende Schwerpunkte beherrscht der HOT nach der Ausbildung, um eine Schlüsselfunktion im Hybrid-OP einzunehmen und den effizienten und sicheren Betrieb zu gewährleisten:
Grundlagen des Hybrid-OP

  • Definition, Aufbau, Anwendung
  • Raumplanung und -ausstattung
  • Deckenversorgungseinheiten/OP-Leuchten
  • multifunktionale OP-Tische
  • Hygieneanforderungen
  • allgemeine Arbeitsabläufe und Workflows
Grundlagen der bildgestützten Therapie

  • Angiographie, CT, MRT
  • Datenmanagement RIS, PACS, IT
  • 2D-/3D-Techniken und deren Nachbearbeitung
  • bildgesteuerte Workflows
  • Strahlenschutz
  • Schleusen, Drähte, Katheter, Stents, Stentgraft-Systeme
Klinische Anwendung und Einsatzgebiete im Hybrid-OP

  • Laminar Air Flow
  • Lagerung und Abdecken des Patienten
  • Definition von typischen Arbeitsabläufen (klinische Workflows)
  • praktisches Training an unterschiedlichen OP-Tischen und bildgebenden Systemen
  • klinische Anwendung des Strahlenschutzes
  • praktische Umsetzung der Hygieneanforderungen
Klinische Anwendung der bildgestützten Therapie

  • interventionelle/minimal-invasive Techniken
  • Steuerung unterschiedlicher Angiographiesysteme
  • praktische Anwendung der 2D-/ 3D-Darstellung und ihrer Nachbearbeitung
  • fachspezifische Bildgebung (z. B. Herz-, Gefäß- und orthopädische Chirurgie)
  • praktische Übungen mit Schleusen, Drähten, Kathetern, Stents, Stentgraft-Systemen und Implantaten
  • klinische Anwendung unterschiedlicher 3D-Tools

6. Fazit unserer Kunden: Warum die HOT-Ausbildung so einzigartig ist

Wir haben lange gesucht – es gibt europaweit kein vergleichbares Programm. Ihres ist einzigartig.
Daniel GérardVorstand des INCCI HAERZ ZENTER Klinik Luxemburg
Die Dozenten sind alle sehr erfahren, kompetent und freundlich. Sie legen wirklich Wert darauf, dass jeder – egal welchen Wissensstand er mitbringt – alles versteht, und beantworten alle Fragen.
Lauren HauckKerckhoff-Klinik, Bad Nauheim
Ganz klar: Ein HOT gehört in jeden Hybrid-OP! Ich arbeite schon seit acht Jahren im Hybrid-OP, dennoch habe ich so viel Neues gelernt. Durch dieses Pionierwissen und die Vertiefung bin ich jetzt die Expertin in unserem Team.
Katharina VeithHerzkatheterlabor, Kerckhoff-Klinik, Bad Nauheim
In unserer Social-Media-Gruppe tausche ich mich nach Monaten immer noch mit den anderen HOTs zu fachlichen Themen aus. Eine super Plattform für langfristiges, interdisziplinäres Lernen und Arbeiten.
Jochen SpringKardiotechniker, Klinikum Augsburg
Das Berufsbild HOT greift im klinischen Alltag in vielen Lücken ein und erleichtert den Arbeitsablauf des Untersuchers sowie der beteiligten Disziplinen.
Matthias SchillingerUniversitätsmedizin Mannheim
Die theoretischen Inhalte wurden in kleinen Mengen vermittelt und anschließend praktisch umgesetzt. Das steigert die Lernqualität.
Alexander SchmidtINCCI HAERZ ZENTER Luxemburg
Ich halte das Berufsbild HOT nicht nur für sinnvoll, sondern für absolut notwendig, um die Komplexität einer solch modernen Anlage zu verstehen und auch kompetent damit arbeiten zu können.
Andreas BauerKlinikum Weiden
Hybrid-OP-Planung und Organisation wurden sehr gut vermittelt. Durch das neu erlernte Wissen konnte ich die Planung in der eigenen Klinik positiv beeinflussen.
Claus SchwarzAKH Linz

7. Schicken Sie Ihre Leistungsträger zu uns: Das HOT-Team stellt sich vor

Der Erfolg eines Hybrid-OPs basiert auf interdisziplinärer Teamarbeit. Daher arbeiten wir bei der HOT-Ausbildung branchenübergreifend zusammen. Für die HOT-Ausbildung haben wir ein interdisziplinäres Team der besten Hybrid-OP-Experten aus ganz Deutschland zusammengestellt. Dieses erstklassige Ausbilder-Team freut sich auf Sie:
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Prof. Dr. med. Oliver Meissner, MBA
Leiter des Akademischen Programms

Durch seinen Werdegang ist Oliver Meissner einzigartig darin, OP-Fachkräfte und Nichtradiologen für die Radiologie zu begeistern sowie das Hybrid-OP-Fachwissen verständlich und praktisch zu erklären.

Als habilitierter Facharzt für diagnostische Radiologie hat er 13 Jahre lang an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München gearbeitet, bevor er in die Medizintechnik wechselte. Für Siemens Healthcare war er in verschiedenen Leitungspositionen aktiv (Director Innovations, Director Global Marketing Interventional Radiology, Head of Communications), unter anderem hat er die Entwicklung des Hybrid-OP von Anfang an begleitet. Seit 2012 hat er den Lehrstuhl für „Healthcare Management“ an der Steinbeis-Hochschule Berlin inne und ist darüber hinaus seit 2015 Leiter der akademischen Programme der JR OP-Akademie.

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Alexandra Sabautzki
Clinical Expert praktische Anwendung

Alexandra Sabautzki weiß aus eigener Erfahrung, wie es OP-Fachkräften im Hybrid-OP ergeht; sie hilft den HOT-Absolventen dabei, ihre neue Rolle im Hybrid-OP zu verstehen und souverän auszufüllen.

Als gelernte medizinisch-technisch-radiologische Assistentin hat Alexandra Sabautzki ihren Schwerpunkt auf die Hybrid-OP-Bildgebung gelegt. Im Klinikum Augsburg hat sie die Einführung des Hybrid-OP mitbegleitet und dort mehr aks acht Jahre lang mitgeprägt und mitbetreut. Als praktische Anleiterin bringt sie die langjährige Anwendungserfahrung aus Sicht der Radiologie in die HOT-Ausbildung ein und gibt ihr Wissen aus dem Bereich „Strahlenschutz im Hybrid-OP“ praxistauglich weiter.

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PD. Dr. med. Johannes Gahlen
Verantwortlicher Ausbilder am Standort Ludwigsburg

Johannes Gahlen gilt als Pionier des Hybrid-OP. Seine Leidenschaft liegt darin, die Innovationen der Hybrid-OP-Technologie für die Gefäßchirurgie voranzutreiben und umzusetzen.

Als Leiter der Gefäßchirurgie am Klinikum Ludwigsburg hat er einen der ersten Siemens-Hybrid-OPs in Deutschland in Betrieb genommen. Dort hat er die Hybrid-OP-Nutzung für die Gefäßchirurgie maßgeblich vorangetrieben und entwickelt.

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Prof. Dr. med. Clemens Bulitta
Verantwortlicher Ausbilder am Standort Weiden

Clemens Bulitta gilt in der Szene als Hybrid-OP-Papst. Einer seiner Expertenbereiche ist es, den Hybrid-OP Workflow-orientiert sowie konform mit den einschlägigen Normen und Leitlinien zu planen und zu betreiben, so dass die optimale Arbeitsumgebung herausragende klinische Ergebnisse ermöglichen kann.

Er hat Humanmedizin studiert und eine chirurgische Ausbildung absolviert, bevor er in die Industrie wechselte. Zwölf Jahre lang war er bei Siemens in leitenden Funktionen unter anderem mit den Schwerpunkten Hybrid-OP und Turn-Key-Solutions (komplette Ausstattung des Hybrid-OP) tätig. 2012 ist er auf den Lehrstuhl für Diagnostische Systeme und Medizintechnikmanagement an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden berufen worden, wo er seit 2015 das Institut für Medizintechnik leitet. Schwerpunkte seiner Lehr- und Forschungstätigkeit sind unter anderem Raumplanung/Raumgestaltung, Hygiene und Workflow im Hybrid-OP.

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Prof. Dr. Georg Rose
Verantwortlicher Ausbilder am Standort Magdeburg

Georg Rose gilt als ausgewiesener Experte, wenn es um bildgebende Techniken, Medizintechnik und Medizinphysik geht.

Er leitet den Lehrstuhl für Medizinphysik, ist Direktor des Instituts für Medizintechnik und Vorstand des renommierten Forschungscampus STIMULATE. Eine seiner Spezialitäten ist es, die physikalischen Grundlagen der Bildgebung und ihres Einsatzes bei bildgeführten Interventionen leicht verständlich darzustellen.

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OA Dr. Giesbert Leissner
Verantwortlicher Ausbilder am Standort Augsburg

Hybrid-OP-Experten aus ganz Europa kennen und schätzen Giesbert Leissner aus vielen Gründen. Seine Besonderheit ist, dass er beide Disziplinen – die Chirurgie und die Radiologie – aus der täglichen Praxis kennt und somit im Hybrid-OP tagtäglich Pionierleistungen zum Wohle des Patienten erbringt.

Er ist nicht nur Oberarzt in der Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Augsburg, sondern gleichzeitig ärztlicher Leiter der Abteilung Radiologie und Gefäßmedizin in den Kliniken an der Paar). Darüber hinaus hat er sich durch seine Erfahrungen und Erfolge bei der Implantation von Nellix-Prothesen einen Namen gemacht. Im Rahmen der HOT-Ausbildung ist Giesbert Leissner darauf spezialisiert, die Chirurgie und die Radiologie zum Wohle des Patienten zu kombinieren sowie die Faszination für den Hybrid-OP erlebbar zu machen.

8. Ihre Investition: Was kostet das HOT-Komplettpaket?

Was kostet es Ihr Krankenhaus, wenn das Hybrid-OP nicht optimal ausgelastet ist und nicht optimal bedient werden kann?

Eine zum HOT qualifizierte OP-Fachkraft, die den Hybrid-OP bedienen kann, kostet Sie einmalig 9.960 € (Komplettpreis zuzüglich MwSt, Reisekosten und Übernachtung).

Die genauen Ausbildungs- und Leistungsinhalte finden Sie unter „5. Die Ausbildungsinhalte: Diese Themen beherrscht ein zertifizierter HOT“.

Hinweis: Um den interdisziplinären Austausch, das Netzwerken und die Gruppenarbeiten zu ermöglichen und zu erleichtern, empfehlen wir Ihnen, unsere Servicepauschale dazuzubuchen und die Organisation vollständig an uns zu delegieren.
Wir erbringen unentgeltlich folgende Leistungen für Sie:

  • Organisation und Koordination der Übernachtungen in geeigneten Mittelklasse-Hotels in Fußnähe zum Ausbildungsort. Sie profitieren von unseren ausgehandelten Spezialkonditionen.

  • Shuttle-Service zum Ausbildungsort (falls erforderlich).

  • Interdisziplinärer Austausch beim gemeinsamen Frühstück und bei weiteren Events in der HOT-Gruppe.

  • JR OPTIMIERT® übernimmt die Vorfinanzierung und die Abrechnung, so dass die HOT-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer nicht in Vorleistung gehen müssen.

Die Organisationspauschale deckt lediglich unsere Auslagen ab. Die jeweiligen Kosten entnehmen Sie unserem Servicepauschale-Blatt.

9. Freie Plätze für Ihre OP-Fachkräfte: Nächste Termine und Anmeldung

4. HOT-KURS Siemens

1. Woche:
05. bis 09.09.2016 Firma Siemens Healthcare GmbH in Erlangen/Forchheim

2. Woche:
12. bis 16.09.2016 Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg

3. Woche:
10. bis 14.10.2016 Kliniken Ludwigsburg und Augsburg

4. Woche:
14. bis 18.11.2016 Firma Maquet, Rastatt

1. HOT-KURS Philips

1. Woche:
31.10 bis 04.11.2016

2. Woche:
07.11 bis 11.11.2016
Theorie: Kardiotechnik- Steinbeis-Transfer-Institut für Kardiotechnik in Berlin
Praxis: Deutsches Herzzentrum Berlin

3. Woche: 21.11 bis 25.11.2016
4. Woche:
28.11 bis 02.12.2016
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sowie Philips Healthcare in Hamburg

5. HOT-KURS Siemens

1. Woche:
06.02. bis 10.02.2017 Firma Siemens Healthcare in Erlangen/Forchheim

2. Woche:
13.02. bis 17.02.2017 Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg

3. Woche:
13.03. bis 17.03.2017 Klinikum Weiden und Ostbayerische technische Hochschule Amberg/Weiden

4. Woche:
03.04. bis 07.04.2017 Klinikum Augsburg

6. HOT-KURS Siemens

1. Woche:
24.04. bis 28.04.2017 Firma Siemens Healthcare in Erlangen/Forchheim

2. Woche:
01.05. bis 05.05.2017 Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg

3. Woche:
29.05. bis 02.06.2017 Klinikum Weiden und Ostbayerische technische Hochschule Amberg/Weiden

4. Woche:
19.06. bis 23.06.2017 Klinikum Augsburg

7. HOT-KURS Siemens

1. Woche:
10.07. bis 14.07.2017 Firma Siemens Healthcare in Erlangen/Forchheim

2. Woche:
17.07. bis 21.07.2017 Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg

3. Woche:
21.08. bis 25.08.2017 Klinikum Weiden und Ostbayerische technische Hochschule Amberg/Weiden

4. Woche:
18.09. bis 22.09.2017 Klinikum Augsburg

8. HOT-KURS Siemens

1. Woche:
09.10. bis 13.10.2017 Firma Siemens Healthcare in Erlangen/Forchheim

2. Woche:
16.10. bis 20.10.2017 Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg

3. Woche:
13.11. bis 17.11.2017 Klinikum Weiden und Ostbayerische technische Hochschule Amberg/Weiden

4. Woche:
11.12. bis 15.12.2017 Klinikum Augsburg

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