OP Pflege Benjamin Schmidt

JR-Porträt: OP-Pflege

„Man kommt wegen der Leidenschaft –
und geht wegen der Bedingungen“

„Man kommt wegen der
Leidenschaft – und geht
wegen der Bedingungen“

    © Privat

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In der Reihe „JR-Porträt“ berichten Klinik-Mitarbeiter:innen aus  den verschiedensten OP-, Anästhesie- und Intensivabteilungen über ihre Job-Motivation, Arbeitsbedingungen, den Wechsel in die Zeitarbeit und ihre Erfahrungen im Personalleasing. Dieses Mal im Interview: Benjamin Schmidt, examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger im Operationsdienst und Hybrid-OP-Techniker.

Inhaltsverzeichnis

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Im Interview

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Benjamin Schmidt, 34, absolvierte 2008 – 2011 seine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger.

Eigentlich sah das Curriculum seiner Ausbildung in einem kleinen saarländischen Kreiskrankenhaus Praxiseinsätze im OP nicht vor, doch eine Kollegin erkannte sein Potenzial beim Einsatz in der Ambulanz. Sie bewirkte, dass er eine Woche den OP kennen lernen durfte. Tatsächlich wurde dadurch seine Faszination für den OP geweckt, sodass er nach der Ausbildung die Heimat verließ, um in einer größeren Uniklinik weitere Erfahrungen zu sammeln. Dort entdeckte er seine Leidenschaft für den Fachbereich Herz-Thorax-Gefäßchirurgie, dem er bis heute treu geblieben ist.

Aus privaten und beruflichen Gründen entschied er sich für einen Wechsel zu JR OP-TIMIERT®. „Heute, fast 4 Jahre später, kann ich noch immer mit Stolz behaupten, dass es mit eine der besten Entscheidungen in meinem Leben war und ich es keinen Tag bereue“, sagt er. „Die Erfahrungen, die ich bis heute sammeln durfte, die persönliche Entwicklung, die ich gemacht habe, die Menschen, die ich kennenlernen durfte und die Freundschaften, die dadurch entstanden sind, möchte ich keinesfalls mehr missen.“

Lieber Herr Schmidt, danke, dass Sie sich die Zeit für dieses Gespräch nehmen. Was sind aus Ihrer Sicht derzeit die größten Herausforderungen in der OP-Pflege?

In der Gefäßchirurgie-Abteilung, in der ich derzeit eingesetzt bin, arbeiten nur noch 3 Fachkräfte Vollzeit. Der Rest der Festangestellten ist dauerkrank, im Mutterschutz, in der Elternzeit oder bereits in Teilzeitbeschäftigung. Viele halten den Druck nicht mehr aus und verlassen das System Krankenhaus für immer. Einige Kliniken versuchen, die OP-Säle trotz des Personalnotstands weiterzufahren, indem sie bis in den Bereitschafts- und Rufdienst hinein OPs planen.

Dies ist ein Verstoß gegen das Arbeitszeit- und Arbeitsschutz-Gesetz, welche die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit regeln.

Warum machen Pflegekräfte das mit?

Einige kennen die Gesetzeslage vielleicht nicht genau. Andere trauen sich eventuell nicht zu widersprechen. Doch die Regelungen haben ihren Sinn. Bereitschaftsdienst und Rufdienst müssen für Notfälle reserviert sein. Es darf nicht nahtlos weitergearbeitet werden, denn ansonsten handelt es sich um Überstunden und nicht um Rufdienst. Werden diese Regelungen nicht eingehalten, kann es vorkommen, dass Pflegekräfte bis 2 Uhr nachts arbeiten und am nächsten Morgen um 7 Uhr wieder einbestellt werden. Das ist nicht rechtens, denn eigentlich wären 10 Stunden Ruhezeit einzuhalten.

Ich habe früher erlebt, wie es ist, keine Pausen zu bekommen und 7,5 Stunden ununterbrochen am Tisch zu stehen und dann eine halbe Stunde eher nach Hause zu gehen. Doch das ist nicht der Sinn einer Pause. Darüber hinaus ist dies versicherungstechnisch problematisch. Diese Beispiele zeigen, wie wenig Rücksicht darauf genommen wird, die noch verbleibenden Fachkräfte vor Überlastung zu schützen.

Hintergrund

Zeit-Dienste

Bereitschaftsdienst wird als die Zeit definiert, in denen sich Arbeitnehmer:innen außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit an einer vom Arbeitgeber festgelegten Stelle (Ortsbeschränkung), meist innerhalb des Betriebes, aufhalten müssen, um in einer Bedarfssituation unverzüglich ihre Arbeit aufnehmen zu können.

Rufbereitschaft bedeutet, dass sich OP-Kräfte an einem von ihnen selbst gewählten Ort aufhalten dürfen, um auf Abruf, innerhalb einer vereinbarten Zeit, die Arbeit aufnehmen zu können. Die Rufbereitschaft gehört zur Ruhezeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG). Nur die tatsächlich zur Verfügung gestellte Arbeitskraft innerhalb der Rufbereitschaft gilt als Arbeitszeit.

In beiden Fällen können Beschäftigte, soweit möglich, ihre Zeit frei einteilen.

Zeit-Dienste

Bereitschaftsdienst wird als die Zeit definiert, in denen sich Arbeitnehmer:innen außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit an einer vom Arbeitgeber festgelegten Stelle (Ortsbeschränkung), meist innerhalb des Betriebes, aufhalten müssen, um in einer Bedarfssituation unverzüglich ihre Arbeit aufnehmen zu können.

Rufbereitschaft bedeutet, dass sich OP-Kräfte an einem von ihnen selbst gewählten Ort aufhalten dürfen, um auf Abruf, innerhalb einer vereinbarten Zeit, die Arbeit aufnehmen zu können. Die Rufbereitschaft gehört zur Ruhezeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG). Nur die tatsächlich zur Verfügung gestellte Arbeitskraft innerhalb der Rufbereitschaft gilt als Arbeitszeit.

In beiden Fällen können Beschäftigte, soweit möglich, ihre Zeit frei einteilen.

Quelle: HAUFE

Der Anspruch, anderen zu helfen, ist unter Pflegenden groß. Warum stehen generell so wenige für sich selbst ein?

Vielleicht fehlt ihnen Detailwissen bei den rechtlichen Grundlagen oder der Mut. In einer Klinik sollte ich, zum Beispiel, im Haus schlafen, um Rufdienste zu machen, da der Weg von zuhause bis zur Klinik zu lang gewesen wäre. Doch dann ist es kein Rufdienst mehr, sondern ein Bereitschaftsdienst, weil ich bereits vor Ort auf meinen Einsatz warte. In einer anderen Klinik sollte ich Geräte bedienen, die ich nicht kannte und für die ich keine Einweisung erhalten hatte. Ich weigerte mich, denn das widerspricht meinem Anspruch an professionelles Arbeiten. Zusätzlich hat es für mich rechtliche Konsequenzen, sofern ein:e Patient:in zu Schaden kommt. Zum Glück wird mir in solchen Fällen von meinem jetzigen Arbeitgeber JR OP-TIMIERT® der Rücken gestärkt, weil ihm Qualität und sichere Arbeitsbedingungen ebenfalls sehr wichtig sind.

Es tut gut, nicht jeden Kampf alleine austragen zu müssen.

Was zeichnet JR OP-TIMIERT® als Arbeitgeber für Sie noch aus?

Es tut gut, nicht jeden Kampf alleine austragen zu müssen. Wenn Abmachungen, Sicherheitsvorschriften oder Grundlagen des menschlichen Respekts nicht eingehalten werden, setzt sich JR für mich ein. Es war, zum Beispiel, einmal vereinbart, dass ich im Rahmen des Überlassungsvertrags nur noch in der Angiologie eingesetzt werden soll und nicht im OP-Saal. Man hatte mich trotzdem im Saal eingesetzt. Es stärkt mich, dass mein Arbeitgeber bei solchen Abweichungen in der Klinik anruft und diese sachlich regelt. Ich bin nicht allein.

Was war für Sie ausschlaggebend, um in die Zeitarbeit zu wechseln? Geht es bei so einem Schritt primär ums Geld oder welche anderen Faktoren waren Ihnen sonst noch wichtig?

Im Rahmen meiner letzten Festanstellung wurde ich für eine Leitungsposition vorgeschlagen. Der damalige Chefarzt hatte dies jedoch nicht befürwortet, weil ich angeblich zu renitent sei. Hintergrund war, dass ich mich Weisungen dann widersetzte, wenn diese nicht mit meinem Gewissen zu vereinbaren sind oder zu Lasten anderer gehen. Wenn ich es nicht vertreten kann, OP-Säle zu fahren, weil Personal fehlt, hätte ich diese gestoppt. Dies zeichnet meiner Meinung nach eine gute und verantwortungsvolle Leitung aus. Das war nicht gewünscht. Beruflich und privat war in meinem Leben die Zeit reif für etwas Neues. Raus aus dem Trott, frischer Wind, andere Städte. Das war damals ideal für mich und ist es heute immer noch.

Klingt nach ein wenig Abenteuer – ist das immer Zuckerschlecken?

Flexibilität ist wichtig, damit man in der Zeitarbeit glücklich wird. Man lernt ständig neue Teams, neue Standards, neue Instrumente und neue OP-Verfahren kennen. Das hält den Kopf frisch. Allerdings muss man offen dafür sein.

In manchen Kliniken ist die Stimmung mies. Es kann schon mal vorkommen, dass es Vorurteile gegen die Zeitarbeit gibt. Der Vorwurf „Du arbeitest weniger und bekommst mehr Geld“ steht im Raum. Doch jeder ist selbst seines eigenen Glückes Schmied. Jeder trägt selbst die Entscheidung, ob er wechselt. Neid ist fehl am Platz, wenn man nicht bereit ist, die benötigte Flexibilität und die Reisebereitschaft mitzubringen, die vom Markt honoriert werden. Nicht jeder traut sich das zu und ist willig, diesen Beitrag zu leisten. Sich immer nur zu beschweren, bringt nichts.

Personalleasing bietet viele Vorteile, die in Kliniken weitestgehend noch undenkbar sind. Geld allein sollte allerdings nicht der einzige Motivator sein.

Was empfehlen Sie Fachkräften, die sich grundsätzlich für Zeitarbeit interessieren?

In den vergangenen 2 Jahren konnte ich durchgängig in der Nähe eingesetzt werden und war jeden Abend zu Hause. Doch es sollte jedem klar sein, dass Reisebereitschaft grundsätzlich dazu gehört, um als Leasingkraft zu arbeiten. Etwas Abenteuerlust ist von Vorteil. Dann kann es sehr bereichernd sein, andere Städte und neue Leute kennenzulernen. Ich habe in anderen Kliniken viele neue Freunde dazugewonnen und mein Netzwerk erweitert. Mir persönlich ging es dabei gar nicht primär ums Geld. Mir war wichtig, mich selbst weiterzuentwickeln, andere OPs zu sehen und zu lernen, was andere Kliniken anders machen und Synergien zu nutzen.

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Haben Sie ein Beispiel, wie Sie Synergien nutzen?

Bei einem Klinikeinsatz habe ich sehr gute Ideen zur Urlaubsplanung mitbekommen und konnte in einem anderen OP helfen, Probleme zu lösen. Ich konnte Impulsgeber sein und mich weiterentwickeln. Übrigens auch wieder mit der Unterstützung von meinem Arbeitgeber: JR bietet ja nicht nur Personalleasing an, sondern hat unter anderem auch die OP-Akademie. Hier wurde ich zum Hybrid-OP-Techniker weitergebildet. Diese Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven sind für mich sehr bereichernd. Im Umgang mit schwierigen Situationen habe ich auch gelernt, mir eine dickere Haut zuzulegen und alles etwas gelassener zu sehen.

Warum haben Sie sich für JR und nicht für einen anderen Anbieter entschieden?

JR wurde mir empfohlen. Außerdem hatte ich Josephine Ruppert, die Gründerin von JR, 2013 auf dem Herzkongress in Freiburg kennengelernt. In meinem damaligen Klinikum hatten wir darüber hinaus die 6R-OP-Sets® von JR im Einsatz. Ich fand schon damals das ganzheitliche Konzept der Unternehmensgruppe super, wie man den Personalnotstand kompensieren kann. Es geht bei JR nicht nur darum, externe Kräfte zu vermitteln. Es geht darum, den OP ganzheitlich zu gesunden.

Hier setzen alle 4 Geschäftsbereiche (Personalservice, Consulting, 6R-OP-Sets®, Akademie) gleichermaßen an. Der Personalmangel zeigt sich stärker als er sein müsste, weil die OP-Abläufe nicht optimal sind. Dadurch fallen Überstunden an, die komplett unnötig wären. JR hat dafür Lösungen entwickelt, die Personalengpässe bis zu einem gewissen Grad zu kompensieren. Das ist ein wichtiger Schritt, um vorhandenes Personal zu schonen und neue Leute nicht nur an Land zu ziehen, sondern sie zum Bleiben zu bewegen.

Früher kam es mir vor, als würde ich in der Klinik wohnen. Heute bin ich nicht mehr ohnmächtig gegenüber den Spielchen, die leider zu oft auf dem Rücken der Pflegenden ausgetragen werden.

Was hat sich für Sie persönlich durch den Wechsel ins Personalleasing geändert?

Ich habe seitdem deutlich mehr Freizeit. Früher kam es mir vor, als würde ich in der Klinik wohnen. Ich hatte bis zu 14 Dienste im Monat, nicht mehr Geld und teilweise sogar Minusstunden. Um diese aufzuholen, musste ich noch zusätzliche Tagesdienste machen. Jedes zweite Wochenende arbeiten, Bereitschaftsdienste, Tagdienste, Rufdienste, das war Normalität. Die Klinik war mein erstes Zuhause. Jetzt mache ich auch Dienste, aber zu anderen, faireren Bedingungen. Ich bin nicht mehr ohnmächtig gegenüber den Spielchen, die leider zu oft auf dem Rücken der Pflegenden ausgetragen werden.

Was wären aus Ihrer Sicht Ansatzpunkte für Kliniken, um die Situation zu verbessern?

Es fängt schon mit Wertschätzung an. Das ist ein großes Thema im OP. Keiner sagt danke, wenn Du länger bleibst oder für kranke Kolleg:innen einspringst. Das wird als selbstverständlich hingenommen. Doch genau damit geht es los. Allein die Quantität, die geleistet wird, verdient Wertschätzung. Gleichzeitig lässt die Qualität leider immer mehr nach. Viele OPs sind sehr eingefahren, in dem was sie tun. Nach dem Motto: Das haben wir schon immer so gemacht. Es fehlt die Offenheit, um etwas Neues auszuprobieren. Man will nicht wirklich etwas ändern und bleibt deshalb stecken.

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Bekommen OP-Kräfte denn Ihrer Erfahrung nach Gehör?

Im nach wie vor sehr hierarchischen System Krankenhaus sticht leider immer noch Ober Unter. Viele OP-Kräfte resignieren und flüchten aus der Situation, statt die Schieflage anzugehen. Sie lassen sich krankschreiben, statt kritische Gespräche mit der Leitung oder dem OP-Management zu führen. Viele machen sich kleiner, als sie sind. Sie gehen geduckt durch die Situation, statt KO-Kriterien, die zur Kündigung führen, anzusprechen. Gewiss ist es ein Kraftakt, für den vielen vermeintlich die Energie fehlt. Etliche Teams sind in den Standards so festgefahren und so erstarrt, dass es da keine Motivation mehr gibt, etwas zu verändern. Da bleibt vielen nur noch, die eigene Haut zu retten.

Immer mehr OP-, Anästhesie und Intensiv-Kräfte haben dem System Krankenhaus in den letzten Jahren den Rücken gekehrt. Sie sind immer noch dabei, was motiviert Sie?

„Benjamin, behalten Sie sich ihre renitente Art.“ Das hat meine Ausbilderin damals zu mir gesagt. Ich spreche Dinge direkt an, wenn mir etwas gegen den Stricht geht. Ich lasse da nicht viel Zeit ins Land gehen. Wenn es sinnvoll ist, schlafe ich eine Nacht drüber, aber ich schleppe die Dinge nicht mit mir herum. Das war auch für mich ein Lernprozess, aber ich weiß, was ich kann, was ich leiste und lerne stetig dazu. Der OP bietet so unglaublich viel Potenzial, die Reise ist noch lange nicht am Ende. Um sich hier zu behaupten und Veränderungen aktiv mitzugestalten, musste aber auch ich mir erst ein dickes Fell zulegen.

Man kommt wegen der Leidenschaft – und geht wegen der Bedingungen. Das ist schade, denn der OP-Beruf ist in so vielen Facetten unglaublich faszinierend.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft im OP?

Ich wünsche mir, mehr Menschen für den OP zu begeistern und den Beruf wieder attraktiver machen. Wer heutzutage hospitiert, bekommt den Mangel mit und wird abgeschreckt. Gerade den jungen Menschen ist die Freizeit noch viel wichtiger als meiner Generation.

Von den Anfang- und Mitte-Zwanzigjährigen will keiner 3 Wochenenden im Monat arbeiten. Kann es vielleicht auch gar nicht. Work-Life-Balance ist ein wichtiges Thema. Darüber wurde in meiner Generation nicht diskutiert. Dabei war die Personaldecke noch okay, als ich vor 11 Jahren im OP anfing. Wir hatten 1 bis 2 offene Stellen. Heute gibt es Kliniken, die von 10 OPs nur noch 2 betreiben können, weil Personal fehlt und 25 offene Stellen ausgeschrieben sind.

Das ist schade, denn der OP-Beruf ist in so vielen Facetten unglaublich faszinierend. Es ist ein schönes Gefühl, aktiv mitzuwirken, um Menschenleben zu verlängern, zu verbessern oder gar zu retten. Doch die Realität sieht leider oft so aus: Man kommt wegen der Leidenschaft – und geht wegen der Bedingungen. Ich wünsche mir, dass sich dies wieder ändert.

Dem können wir nur beipflichten! Vielen herzlichen Dank, Herr Schmidt, für Ihre offenen Worte und bleiben Sie weiterhin im positiven Sinne renitent – alles Gute für die Zukunft.

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FRAGEN ZUM PERSONALLASING?

Personalleasing ist als Bestandteil einer nachhaltigen Optimierungs-Strategie aus Kliniken nicht mehr wegzudenken. Flexible und für alle Seiten faire Personalstrategien schaffen vor Ort den nötigen Freiraum, damit sich Krankenhäuser, neben der professionellen Patientenversorgung, wichtigen Veränderungsprozessen stellen und sich langfristig modernisieren können.

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Der OP ist das Herzstück
jedes Krankenhauses.

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