HOT MASTER

HYBRID-OP TECHNIKER*IN MASTER
Inhalte, Voraussetzungen und Ablauf

WEN KÖNNEN SIE ZUM*r HOT Master QUALIFIZIEREN LASSEN?

Die HOT-Master-Ausbildung wurde speziell für Krankenhäuser konzipiert, die einen Hybrid-OP planen oder betreiben. Qualifizieren Sie Ihr medizinisches Fachpersonal ebenso wie Ihre Ärzte*innen, damit sie die modernsten Methoden der bildgesteuerten Chirurgie erlernen, vertiefen und sicher anwenden können. Idealerweise empfehlen wir, die Qualifizierung des Personals zeitgleich mit der Planung des Hybrid-OPs zu starten.

So lassen sich teure Fehlplanungen frühzeitig erkennen und rechtzeitig korrigieren, wie die Rückmeldungen unserer Teilnehmer*innen bestätigen. Sie stellen darüber hinaus sicher, dass sowohl die Infrastruktur als auch das ausgesuchte Hybrid-OP-Team pünktlich zur Inbetriebnahme formiert und arbeitsfähig sind.

 Zulassungsvoraussetzungen für den HOT

Die Ausbildung zum HOT Master ist eine Möglichkeit, Ihre Leistungsträger*innen im OP langfristig zu binden, zu begeistern und ihnen neue Karriereperspektiven zu bieten.

Bitte beachten Sie bei der Teilnehmerauswahl:

Ihr zukünftiger HOT Master (m/w/d) sollte fasziniert sein von der neuen Hybrid-OP-Technik sowie von den minimalinvasiven Verfahren und der bildgestützten Chirurgie.

Darüber hinaus sollte der HOT Master (m/w/d) eine der folgenden Voraussetzungen mitbringen:

  • abgeschlossene Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege mit Weiterbildung zur Fachpflegekraft im Operationsdienst, bzw. mit relevanter Berufserfahrung bei fehlender Fachweiterbildung 
  • Operationstechnische*r Assistent*in (OTA)
  • Medizinisch-technische*r Radiologie-Assistent*in (MTRA)
  • Kardiotechniker*in
  • andere gleichwertige Ausbildung (sprechen Sie uns an)
  • 20 stündiger Kenntniskurs im Strahlenschutz für OP-Fachpersonal oder adäquate Fachkunde
  • Persönliches amtliches Dosimeter
  • Freude an neuen Technologien
  • Gutes technisches Verständnis
  • Teamfähig
  • Grundlegendes bildgebendes Verständnis
  • Teilnehmende sollten ein grundlegendes Verständnis in der Radiologischen Bildgebung haben. (Anwendung mobiler C-Bogen, Bildgebung)
  • Lernbereitschaft
  • Leistungsbereitschaft
  • Belastbarkeit
  • Verantwortungsbereitschaft

WAS SIND DIE INHALTE DES HOT Master NACH DIN SPEC 91422?

Die Inhalte des HOT Master orientieren sich an der neue gestalteten DIN SPEC 91422 „Anforderungen an Planung und Sicherheit im multifunktionalen technologischen Arbeitsumfeld chirurgischer Operationssaal“, welche wir gemeinsam mit den führenden Expert*innen aus Forschung und Lehre, Medizintechnik Industrie und Klinik erarbeitet haben.

In der DIN SPEC geht um das komplexe Gesamtsystem multifunktionaler OP, die Interaktion Mensch-Mensch sowie Mensch-Technik und um neue Prozesse/Arbeitsabläufe und Qualifikationen.

 

Oberstes Ziel dabei ist es, die Patient*innensicherheit und Mitarbeiter*innengesundheit bestmöglich zu gewährleisten. Gleichzeitig soll eine gleichbleibende Qualität in Bezug auf Strahlenschutz, Hygiene und interdisziplinäre Teamarbeit erreicht werden.

1. Strategische Planung

Zu Beginn jedes Projektes sollten von der Leitung der Gesundheitseinrichtung ein Betriebs- und Organisationskonzept, eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, eine Personalplanung und eine klinische Bedarfsanalyse erarbeitet oder beauftragt werden.

Aufgrund der Komplexität der einzelnen Themenbereiche empfiehlt es sich, eine*n Gesamtprojektleiter*in sowie spezifische Teilprojektleitende zu benennen. 

Dadurch soll bereits im Vorfeld gewährleistet werden, dass der HOP in seiner bestimmungsgemäßen Verwendung für Nutzende, Patient*innen und sonstige Dritte wirtschaftlich rentabel und klinisch sicher betrieben werden kann.

2. Bauplanung, Inbetriebnahme und Wartung

Der HOP muss als technische, funktionelle und integrierte Einheit geplant werden.

Zahlreiche Abhängigkeiten in Bezug auf die klinischen Abläufe, Hygiene, Medizintechnik sowie Haus- und Gebäudetechnik müssen berücksichtigt werden.

Je nach Klassifizierung des HOP muss verschiedenen medizintechnischen Faktoren Rechnung getragen werden.

Bereits bei der Bauplanung eines HOP sind die spezifischen Gefährdungen, die mit der späteren Nutzung und dem Betrieb verbunden sind, über eine Risikobeurteilung zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen zu Risikominderung oder -vermeidung umzusetzen. Damit soll gewährleistet werden, dass der HOP in seiner bestimmungsgemäßen Verwendung für Nutzende, Patient*innen, das Wartungspersonal und sonstige Dritte weitgehend sicher sind. Für die von Betreibenden durchzuführenden Wartungsarbeiten müssen Anlagenerstellende einen Wartungsplan liefern. Das Bedienungspersonal muss anhand der Bedienungsanleitung, der Anlagenbeschreibung und der Bestandszeichnungen über den Betrieb, die Wartung und Instandhaltung des HOP von Anlagenerstellenden eingewiesen werden.

3. Mitarbeiter*innen-kompetenzen

Die medizinischen Fachkenntnisse werden von den Mitarbeiter*innen im Rahmen medizinischer und medizintechnischer Ausbildungen erworben.

Darüber hinaus sollten die Mitarbeitenden gemäß ihren Rollen und Verantwortlichkeiten im klinischen Betrieb eines HOP zusätzliche Kompetenzen erwerben. Entsprechend der gesetzlichen Regelungen muss den Inhalten der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (Applikationstraining, Einweisung, Unterweisungen) sowie dem Strahlenschutzgesetz und Hygienerichtlinien Rechnung getragen werden. Der in einem mOP notwendige Umgang mit komplexen Medizingeräten, die Art der interprofessionellen Zusammenarbeit sowie die neuen klinischen Handlungsabläufe erfordern eine tätigkeitsnahe kontinuierliche Schulung aller Mitarbeiter*innen sowie die Erstellung standardisierter Handlungsanweisungen.

4. Klinischer Betrieb

Aufgrund der signifikanten Unterschiede der Arbeitsabläufe eines HOP zu einem Standard- OP, müssen die bestehenden Prozesse angepasst bzw. ergänzt werden. Bestehende SOP und Checklisten sind um den interdisziplinären Aspekt, die technischen Besonderheiten und neue Schnittstellen/Übergabepunkte zu erweitern.

5. Qualitäts- und Risikomanagement

Das bestehende Qualitätsmanagementsystem (z. B. nach DIN EN ISO 9001) und das Risikomanagement (z. B. nach DIN ISO 31000) sollten um spezifische Anforderungen eines HOP ergänzt werden. Die Bestandsaufnahme und Erfassung bestehender Qualitätsmängel bzw. ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess sollten in Anlehnung an die RADAR-Logik des EFQM Excellence Modell (European Foundation on Quality Management) erfolgen:

  • angestrebte Ergebnisse in der Strategie verankern (Results);
  • integrierte Ansätze für fundiertes Vorgehen planen und entwickeln (Approach);
  • Vorgehen systematisch umsetzen und anwenden (Deploy);
  • Vorgehen durch kontinuierliche Überprüfung und Analyse der Ergebnisse bewerten und verbessern

WIE LANGE DAUERT DER HOT Master?

Der HOT Master erstreckt sich über einen Zeitraum von 8 Wochen, allerdings fehlen Ihre Fachkräfte im laufenden OP-Betrieb oder im Funktionsbereich nur 10 Tage durch die Präsenzphasen*. Die Planung der Online Lernphase stimmen Sie flexibel und individuell nach Ihren Möglichkeiten und Wünschen direkt mit Ihrem Team ab!

Zum Kursstart werden die Teilnehmer*innen auf der Online-Lernplattform der JR OP-Akademie freigeschaltet. Dort finden sie alle wichtigen Informationen zu den Präsenzphasen und der Online-Lernplattform sowie die ersten spannenden Inhalte zu Ihrem neuen Arbeitsumfeld Hybrid-OP. 

Für die Erarbeitung der ersten Online-Inhalte (ca. 10 Stunden) haben die Teilnehmer*innen 14 Tage Zeit. Die Inhalte müssen vor der ersten Präsenzphase durchgearbeitet werden. Nur dann werden die Teilnehmenden für die Präsenzphase zugelassen.

Die erste Präsenzwoche (etwa 40 Stunden) finden in den Räumlichkeiten der JR OP-Akademie in Augsburg, sowie dem Klinikverbund Kempten/Immenstadt statt.

In dieser Woche dreht sich alles um die relevanten Grundlagen zu den Themen strategische Planung, Bauplanung, Inbetriebnahme und Wartung, Mitarbeiter*innenkompetenzen sowie den klinischen Betrieb eines Hybrid-OP.

Mit Beendigung der ersten Präsenzwoche startet die 4-wöchige Online-Vertiefungshase.

Hier bekommen die Teilnehmer*innen einen individuell auf ihre und der Klinik angepassten Lernpfade mit ca. 150 Stunden Unterrichtsmaterial freigeschaltet.

In dieser Phase werden die Teilnehmer*innen individuell von einer*m persönlichen Tutor*in begleitet. 1x wöchentlich findet ein Webinar zu aktuell relevanten Themen statt. Zudem müssen die Teilnehmenden in dieser Zeit eine Fallstudie zu einem praxisrelevanten Thema unter enger Betreuung des*r Tutors*in erstellen.

Die zweite Präsenz- und Praxisphase findet im Getinge Experience Center in Rastatt statt. Hier steht der Transfer der theoretischen Inhalte in die Praxis im Mittelpunkt (etwa 40 Stunden).

In den praktischen Übungen werden die relevanten klinische Prozessabläufe, neue Workflowtrainings, die Gerätebedienung und das Patientenmanagement zu den unterschiedlichen klinischen Prozeduren trainiert. Hierzu werden gemeinsam mit den Teilnehmer*innen Checklisten und SOPs für Hybrid-OP relevante Eingriffe erarbeitet.

Am letzten Tag der zweiten Präsenzwoche findet die Abschlussprüfung statt.

Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen. Die Transferarbeit beträgt 50 % der Note. Die praktische Prüfung wird im Hybrid-OP abgenommen; sie trägt mit 50 % zur Gesamtnote bei. Beide Teile müssen einzeln bestanden werden und können jeweils einmal wiederholt werden. Nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung erhalten die Absolvent*innen das renommierte Zertifikat „Hybrid-OP-Technik-Master nach DIN SPEC 91422“.

Zudem ist in das Kursformat die Aktualisierung der erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz nach Strahlenschutzgesetz integriert. Nach erfolgreicher schriftlicher Prüfung erhalten die Teilnehmer*innen ein deutschlandweit anerkanntes für weitere 5 Jahre aktualisiertes Zertifikat.

Nach dem Kurs werden die Teilnehmer*innen für das HOT Network der JR OP-Akademie freigeschaltet. Hier können sie sich mit allen HOTs sowie unseren Partner*innen aus Medizintechnik, Klinik und Forschung über die täglichen Herausforderungen oder zu fachlichen Fragen austauschen.

Des Weiteren finden Sie hier immer die neuesten Updates rund um das Thema Hybrid-OP.

So profitieren Sie noch Jahre später von den besten Tipps aus der Praxis sowie von dem neuesten Wissen aus Wissenschaft­ und Forschung. Das persönliche Hybrid-OP-Expert*innen-Netzwerk ermöglicht lebenslangen, fachlich versierten Austausch auf Augenhöhe, da immer wieder neue aktuelle Fragestellungen auft­auchen.

*Unsere Weiterbildungen finden weiter ohne Einschränkungen statt. Während der Geltungsdauer behördlich angeordneter Kontaktbeschränkungen können die Präsenzphasen vollwertig durch digitale Live-Trainings und Remote-Schulungen ersetzt werden. Mehr erfahren.

FAQ ZUM HOT-MASTER

Die HOT-Programme der JR OP-Akademie als erste und derzeit einzige Hybrid-OP-Ausbildungen nach DIN SPEC 91422 zertifiziert. Diese DIN-Norm wurde unter anderem von Prof. Dr. Oliver Meissner, dem Akademischen Leiter der JR OP-Akademie zusammen mit einem interdisziplinären Expert*innenteam aus Medizin und Medizintechnik entwickelt und definiert. Sie und beantwortet die wichtigsten Fragen zur strategischen Planung, zum klinischen Betrieb und zur Prozessoptimierung eines Hybrid-OPs. Oberste Ziele sind dabei die Patient*innensicherheit und die Mitarbeiter*innengesundheit.

Hier können Sie die aktuelle Version der DIN SPEC 91422 kostenfrei herunterladen

In den Kosten ist enthalten:

  • Zugang zur Plattform über die gesamte Kursdauer
  • 2 Wochen Ausbildung an renommierten Zentren
  • Lebenslangen Zugang zum Alumni Netzwerk
  • Mittagsverpflegung in der Präsenzphase

Insgesamt beinhaltet der Kurs 220 Stunden über 7 Wochen verteilt. Der Kurs gliedert sich in 120 Stunden Onlinephase und 10 Tage Präsenzphase. Sinn und Ziel der Ausbildung ist es, für eine bessere Auslastung und Nutzung des Hybrid-OPs zu sorgen und somit Mehrwerte für Klinik und Patient*innen zu schaffen.

Ein*e HOT Master nimmt in Ihrem Hybrid-OP-Team eine wichtige Schlüsselposition ein: Die Fachkraft bedient zum einen die hochkomplexe Technik, zum anderen interpretiert und kommuniziert sie Daten an den*die operierende*n Arzt*Ärztin sowie an das interdisziplinäre Team. Mithilfe eines*r HOT sind Sie in der Lage, sowohl Ihren Hybrid-OP ökonomisch effizient zu betreiben als auch Abläufe und Standards im Sinne der Patient*innensicherheit und Mitarbeiter*innengesundheit zu gewährleisten.

Ihr zukünftiger HOT Master (m/w/d) sollte fasziniert sein von der neuen Hybrid-OP-Technik sowie von den minimalinvasiven Verfahren und der bildgestützten Chirurgie.

Darüber hinaus sollte der HOT Master (m/w/d) eine der folgenden Voraussetzungen mitbringen:

  • abgeschlossene Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege mit Zusatzausbildung OP
  • Operationstechnische*r Assistent*in (OTA)
  • Medizinisch-technische*r Radiologie-Assistent*in (MTRA)
  • Kardiotechniker*in
  • andere gleichwertige Ausbildung (sprechen Sie uns an)
  • 20 stündiger Kenntniskurs im Strahlenschutz für OP-Fachpersonal oder adäquate Fachkunde
  • Persönliches amtliches Dosimeter
  • Freude an neuen Technologien
  • Gutes technisches Verständnis
  • Teamfähig
  • Grundlegendes Bildgebendes Verständnis
  • Teilnehmende sollten ein grundlegendes Verständnis in der Radiologischen Bildgebung haben. (Anwendung mobiler C-Bogen, Bildgebung)
  • Lernbereitschaft
  • Leistungsbereitschaft
  • Belastbarkeit
  • Verantwortungsbereitschaft

Hier gibt es keine einheitliche Regelung, dies wird von Klinik zu Klinik unterschiedlich geregelt und hängt oft von den Rollen und Verantwortlichkeiten des*r HOT ab sowie aus welcher Berufsgruppe der*die HOT kommt.

Im Moment gibt es keine gesetzliche Regelung über die Vergütung eines*r HOT-Master. Sie sollten dies in der Klinik individuell mit Ihren Vorgesetzten besprechen.

NEIN.

Ein*e HOT Master kann keine klassische klinische Berufsgruppe ersetzen, er ist eher als Bindeglied zwischen diesen Berufsgruppen zu sehen und sollte das Fachwissen der einzelnen Gruppen nutzen.

Dies ist von Klinik zu Klinik unterschiedlich. Lesen Sie dazu auch die Interviews mit unseren Absolvent*innen: 

KATHRIN SCHUCH, Herzzentrum der Uniklinik Köln

MARKUS EBNER, Klinikverbund Kempten-Oberallgäu

ALEXANDER SCHMIDT, INCCI HAERZ ZENTER nach Luxemburg

Wir empfehlen Ihnen, mindestens 2 HOT Master ausbilden zu lassen, um den sicheren Betrieb Ihres Hybrid-OPs auch in Urlaubszeiten oder im Fall von Krankheiten zu gewährleisten

Grundsätzlich Ja. Allerdings sollten Sie bedenken, dass das Auslösen der Röntgenstrahlung von der Fachkunde bzw. Kenntnisse im Strahlenschutz des*r HOT abhängt. Ob Ihr*e HOT über die nötige Fachkunde verfügt sollten sie mit Ihrem*r Strahlenschutzbeauftragten*in besprechen.

Dieses moderne Konzept (auch als Blended Learning bekannt) wird auch als „gemischtes“ oder „kombiniertes“ Lernen bezeichnet und stellt eine sinnvolle Verknüpfung aus E-Learning und Präsenz-Veranstaltungen dar. Die gestaltete Mischung aus E-Learning- und Präsenz-Phasen ist ideal, um die Vorteile aller Lernformen miteinander zu kombinieren. Der entscheidende Punkt dabei ist, dass traditionelle Lernformen nicht ersetzt, sondern ergänzt und sinnvoll gemixt werden.

Der Online-Teil umfasst ca. 60 Stunden und ist auf 2 online Phasen aufgeteilt.

In der ersten online Phase sind ca.10 Stunden Materialien zu grundlegenden Themen rund um den HOP enthalten, diese Inhalte müssen bis zur ersten Präsenzphase abgeschlossen sein. Sollten diese Inhalte nicht komplett abgearbeitet sein, können die Teilnehmenden nicht zur Präsenzphase zugelassen werden.

Der zweite online Teil umfasst ca. 50 Stunden Materialien zu weiterführenden Inhalten wie Strahlenschutz, Bildgebung und Gerätebedienung. Gleich wie auch bei der ersten online Phase müssen die Inhalte vor der nächsten Präsenzphase abgeschlossen sein.

Der Kurs hat 10 Präsenztage, welche auf 2. Wochen verteilt sind. Die erste Kurwoche findet in den Räumlichkeiten der JR OP Akademie in Augsburg statt. Die zweite Kurswoche findet in den Räumlichkeiten des Getinge Experience Center in Rastatt statt.

Idealerweise empfehlen wir, die Qualifizierung des Personals zeitgleich mit der Planung des Hybrid-OPs zu starten. So können teure Planungsfehler vermieden und korrigiert werden. Doch selbst, wenn Sie schon lange einen Hybrid-OP betreiben, lohnt sich die Ausbildung eines*r HOT Masters, wie unsere Absolvent*innen bestätigen.

Diese Frage kann nicht pauschal mit ja oder nein beantwortet werden. Folgende Punkte sollten hierzu berücksichtigt werden:

  • Haben Sie einen Zentral OP?
  • Haben die einzelnen Fachdisziplinen eigene Teams?
  • Haben Sie ein Rotationskonzept?
  • Wie ist die Auslastung Ihres HOP?
  • Wie wird der HOP betrieben 24/7 oder 8-17:00 Uhr?

 

Gerne erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Weiterbildungskonzept für Ihre Klinik.

Auch auf diese Frage gibt es keine universelle Antwort. Wie viele HOT Master Sie für Ihre Klinik brauchen hängt von den oben genannten Punkten ab. Sie sollten allerdings an Urlaubs- und Dienstabdeckung denken – deshalb Empfehlen wir die Ausbildung von mindestens 2 HOT Mastern. Gerne erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Weiterbildungskonzept für Ihre Klinik.

DIE HOT PIONIERE

INITIATOR*INNEN, LEITUNG UND ANSPRECHPARTNER*INNEN

Josephine Ruppert Consulting

JOSEPHINE RUPPERT
Gründerin und Geschäftsführerin der JR OP-Akademie

PROF. DR. MED. OLIVER MEISSNER
Akademischer Leiter der JR OP-Akademie

ALEXANDRA SABAUTZKI
Trainerin und Clinical Expert, MTRA & Hybrid-OP-Technikerin

CARMEN SCHMID
Assistenz der Geschäftsleitung,
Kursbüro und Organisation

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