Angestellter Fachkrankenpfleger im Operationsdienst

Herr Mauderer, seit April sind Sie für die JR OP Personalservice GmbH im Einsatz. Wie kam es zu der Entscheidung, zu JR zu wechseln?
Als Jugendlicher habe ich ein Praktikum in der Sozialstation gemacht. Es folgten eine Lehre zum Gesundheits- und Krankenpfleger sowie nach zwei Jahren eine weitere Fachweiterbildung und der Wechsel in den OP. Nach und nach habe ich unterschiedliche Kliniken und JR kennengelernt. Für den Wechsel in die Zeitarbeit habe ich mich ganz bewusst entschieden. Selbstverständlich hat die Zeitarbeit im OP-Bereich Vor- und Nachteile. Ich persönlich schätze es, dass ich bei fairer Entlohnung die Wochenenden frei habe und mich um mein Hobby und um meine Freunde kümmern kann. Das ist mir persönlich sehr wichtig, da ich ehrenamtlich in einem Sportverein aktiv bin.


Wie sieht Ihr Alltag bei JR aus?
In der Regel fahre ich Sonntagabend los, konzentriere mich unter der Woche auf meine Arbeit am Einsatzort und fahre Freitagabend wieder nach Hause nach Ochsenfurt, um dort meine Freizeit zu verbringen. Langweilig wird es mir nicht. Die wechselnden Einsatzorte empfinde ich als angenehme Abwechslung.


Haben Sie Zeit, die neuen Städte zu erkunden?
Manchmal. An den Wochenenden fahre ich wie gesagt nach Hause, doch an Feiertagen mache ich gern mal eine Stadtrundfahrt und erkunde die neue Gegend an meinem Arbeitsort. Ich habe meine Prioritäten gesetzt und nutze meine Freizeit bewusst.


Wie lange dauern Ihre Einsätze?
Das ist unterschiedlich. Die meisten Einsätze laufen über mehrere Monate, doch ich helfe auch nur für eine Woche aus, wenn akuter Mangel an OP-Fachkräften besteht.


Wird Ihnen viel Flexibilität abverlangt?
Es geht. Ich werde nicht überrumpelt, sondern habe eine sehr gute Planbarkeit. In der Regel erfahre ich zwei, drei Monate im Voraus meinen nächsten Einsatzort. Meine Urlaube lassen sich jetzt viel flexibler zwischen den Einsätzen planen und arrangieren. Es gibt wenig Bürokratie und kurze Kommunikationswege zu Herrn Kammerbauer von JR, so dass ich mich voll und ganz auf meine Arbeit konzentrieren kann. Das schätze ich, denn ich habe den Anspruch, gute Arbeit abzuliefern.


Sie kommen als JR-Mitarbeiter in ein festes OP-Team. Wie empfinden Sie Ihre Rolle als Außenstehender an den Einsatzorten?
Ich bin ein Mensch, der offen auf andere zugeht und sich schnell in die bestehenden Teams integriert. Als Zeitarbeiter habe ich den Vorteil, dass ich nicht in die organisatorischen Probleme und strukturellen Aufgaben des Krankenhauses involviert bin. Ich komme morgens pünktlich, konzentriere mich auf meine Aufgaben im OP und kann nach getaner Arbeit wirklich abschalten. Und ich erlebe, dass ich als externer Kollege geschätzt werde.


Welche Eigenschaften sollte eine OP-Fachkraft mitbringen, die sich für Zeitarbeit bei JR interessiert?
Die wechselnden Einsatzgebiete setzen Neugierde, Offenheit und Mobilität voraus. Ein eigenes Auto ist von Vorteil. Darüber hinaus benötigt man ein gesundes Maß an Selbstvertrauen und Freude am selbstständigen Arbeiten. JR hat einen Namen, vor allem in der Herzchirurgie. Da wird erwartet, dass man sein Metier beherrscht, gleich loslegen kann und arbeitsfähig ist. Mit dieser Erwartungshaltung wird man konfrontiert, muss ihr gewachsen sein und sehr gute Leistungen abliefern.


War der Wechsel zu JR für Sie der richtige Schritt?
Ja. Ich arbeite gerne selbstständig und bin jetzt freier in meinen Entscheidungen, was zum Beispiel die Urlaubsplanung anbelangt. Nicht so sehr ins feste Team integriert zu sein, empfinde ich persönlich als Vorteil. Da ich weniger in die langfristigen, strategischen und organisatorischen Probleme involviert bin, habe ich weniger Stress und mehr Fokus. Im Team von JR fühle ich mich fair behandelt und erfahre Wertschätzung. Klare Vorteile sind für mich das feste Gehalt und vor allem die freien Wochenenden. So kann ich mich um mein Ehrenamt im örtlichen Fußballverein kümmern.

Interview mit Ulrich Mauderer

Angestellter Fachkrankenpfleger im Operationsdienst bei der JR OP Personalservice GmbH